Die Privatpilotenlizenz berechtigt zum
fliegen zu privaten Zwecken, zum Beispiel zu Flügen mit Familie
oder Freunden. Passagiere können mitgenommen und alle Verkehrsflughäfen
dürfen angeflogen werden, ebenso dürfen Privatpiloten
auch ins Ausland fliegen. Gewerbliche Flüge sind nicht zugelassen.
Oft wird die Ausbildung im Ausland, meist in USA, absolviert, da
die Ausbildung dort erheblich billiger als in Europa ist und meist
auch sehr viel praxisbezogener. Da man sich dabei voll aufs fliegen
konzentriert ist die Lizenz in der Regel in 5-6 Wochen zu schaffen.
Die Ausbildung bei einer heimischen Flugschule hat den Vorteil,
dass man nicht extra Urlaub nehmen muss sondern die Ausbildung nebenbei
absolvieren kann. Dafür sollte man mit 4-6 Monaten Ausbildungszeit
rechnen.
Nach der Ausbildung hat man die Möglichkeit, ein Flugzeug
oder einen Hubschrauber bei einem gewerblichen Unternehmen zu chartern
oder einem Aeroclub beizutreten. Wer selbst ein Fluggerät besitzen
möchte, aber nicht das nötige Kleingeld für eine
eigene Maschine hat, kann sich mit anderen zu einer Haltergemeinschaft
zusammentun. |